Philips Lumea im Dauertest

Nachdem ich nun den Philips Lumea seit einigen Wochen zum Testen in Aktion habe, gilt es, die Ergebnisse mal zusammenzufassen. 

1. Die Handhabung: 
Der Lumea lässt sich sehr einfach bedienen, er liegt sehr gut in der Hand und ist sehr schnell einsatzbereit. Die Auswahl der Blitz-Intensität erfolgt über 5 Stufen und ist entsprechend der zu behandelnden Körperstelle und Empfindlichkeit zu wählen. Ich verwende die höchste Intensität (5) für die Beine und (4) für die Achseln und Bikinizone. Der Akku hält erstaunlich lange durch. Nach dem ersten Ladezyklus reichte es kaum für eine Behandlung, aber nach weiteren Ladezyklen hält er jetzt länger, so dass sogar 2-3 Behandlungen aller Regionen mit einer Ladung erfolgen können. 

2. Die Anwendung 
Die Benutzung des Lumea ist kinderleicht, anschalten, Stufe auswählen, aufsetzten und auslösen, wenn das grüne Licht leuchtet und - BLITZ! Durch die Bereitschaftsanzeige wird direkt klar, ob der Lumea flach auf der Haut aufliegt, erst wenn das gegeben ist, kann ausgelöst werden. Es dauert nach dem Impuls dann ca. 5 Sekunden, bis er für den nächsten Impuls wieder einsatzfähig ist. Hält man die Auslösetaste gedrückt, so erfolgt der nächste Blitz alle 5 Sekunden und man kann in recht kurzer Zeit die Behandlung durchführen. Für die Beine brauche ich ca. 10 Minuten, die Achseln sind in 2 Minuten fertig und die Bikinizone auch. Behandelt wird alle 2 Wochen, vorher natürlich rasieren, damit der Impuls auch zur Wurzel des Haares geleitet wird und die Energie nicht oberhalb "verraucht". Das britzelt dann auch ganz ordentlich, davon ist also abzuraten. Ansonsten spürt man nicht viel (an den Beinen), höchstens einen Wärmeimpuls nach dem Blitz (unter den Armen), der aber schnell abflaut. Sehr gut auszuhalten und deutlich angenehmer als beim Epilieren oder Wachsen!

3. Die Ergebnisse
Sind etwas unterschiedlich, je nachdem, welche Körperregion man betrachtet. An den Beinen ist der Erfolg bei mir etwas geringer als an der Bikinzone und den Achseln, was durch die unterschiedliche Farbe der Haare zu begründen ist. Je dunkler das Haar und je heller die Haut, desto größer der Effekt. Aber alles in allem bin ich ganz angetan und war überrascht, das das Gerät überhaupt so einen Effekt hat, hätte ich gar nicht mit gerechnet. Ich habe jetzt 4x behandelt, wenn man das noch länger fortsetzt, verstärkt sich der Effekt sich auch an den Beinen und wird noch deutlicher. Eine Klasse Sache, werde ich auf jeden Fall weiter verfolgen. Ob sich der Einsatz für einen persönlich lohnt, hängt ganz von der individuellen Beschaffenheit von Haut und Haar ab, daher kann man hier kein allgemeines Urteil fällen. Aber ich bin bisher positiv überrascht und werde das weiter beobachten! 

4. Der Preis
 Aktuell bei Amazon für 475,- Euro (für den Precision Plus). Dafür hätte ich ihn mir sicher nie direkt gekauft, aber da ich das Glück hatte, ihn testen zu dürfen, brauchte ich das ja nicht :) Ich sehe gerade, das Philips verschiedene Varianten und z.T. auch günstigere im Angebot hat, da kann man also auch schon für "nur" 300,- Euro einsteigen, trotzdem kein kleiner Preis. Da muss das Ergebnis schon überzeugen. Und dafür kann man sehr viele Einwegrasiere kaufen. Aber wenn es einen dauerhaften Effekt hat, dann lohnt es sich sicherlich. Auch ein guter Rasierer/Epilierer liegt ja auch schon gerne bei 100,- Euro oder mehr...

Nachtrag: 
Also, mittlerweile verwende ich das Gerät nun schon fast ein Jahr und bin ganz angetan davon, besonders die Achselhaare zögert es definitiv am Nachwachsen, ich rasiere mich nun deutlich seltener als vorher, da der Haarwuchs sich viel mehr Zeit lässt, super Sache! An den Beinen merkt man etwas weniger und in der Bikinizone auch, da lohnt es sich leider nur bedingt. Aber alles in allem ist ein tolles Gerät und sehr praktisch in der Bedienung dank Akku und langer Laufzeit. 

Beliebte Posts aus diesem Blog

Tasche Milow

Produkttest Caudalie

Ofenhandschuhe